17.09.2021

Gut gemacht

Wenn Gott uns tatsächlich gut gemacht hat, warum entschuldigen wir uns dann so oft dafür, dass wir so sind, wie wir sind?

Autor: Gerrit Mathis
meint, dass Denken keine Glückssache ist und Glauben erleichtert.

Joachim S. aus der Schweiz schrieb:
Wir konkurrieren mit dieser Art der Bewusstseins-Stärkung des Menschen sehr stark mit der Esotherik-Szene, bezogen auf diesen Beitrag von Hr. Mathis.
Nur diese Szene geht tendenziell davon aus, dass es den Bibel-Gott (so als Persönlichkeit) nicht gibt und der Mensch auf sich alleine gestellt ist, mit dem was er/sie/es als Mensch von sich hält (extrem viel Eigenverantwortung übrigens!).
Beim Bibel-Gott zählt, sehr hoch die Demut.
Aber wie Demut funktioniert und wann ich eine demütige Persönlichkeit bin oder geworden bin, ist auch wieder sehr sehr komplex.
Ja, so Gedanken dazu prägen schon wieder automatisch mein Gottes-Bild.
Wenn ich ganz genau wüsste, was Gott gefällt, könnte ich viel leichter meine Persönlichkeit planerisch gestalten (What would Jesus do? – Armbänder als Hilfe z.B.).
In der NT-Bibel ist der Hauptschwerpunkt: Ohne, dass ich was mache, bin ich ein elender Sünder. Jetzt versuch mal, Dich gleichzeitig als wunderbares Geschöpf Gottes zu sehen und gleichzeitig als elenden Sünder (der Erlösung braucht). Schon echt schwierig.
Demut kann vielleicht auch bedeuten: Zu sagen: So ganz kappiert habe ich das nicht.
Und führe mich aus der Versuchung und führe mich zum Guten und zu den Guten.

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